AnQi - der Weg des Kämpfens und des Herzens

AnQi - der Weg des Kämpfens, der Philosophie und des Herzens
AnQi - der Weg des Kämpfens, der Philosophie und des Herzens
Im Interview: Angelika Nimbach, oder „AnQi", wie sie mit Ihrem chinesischen Nickname genannt wird. Sie ist eine wahre "Kämpferin des Herzens". Ihr Kämpferherz führte Angelika von den Vollkontakt Sportarten wie Kickboxen, Thaiboxen, MMA und Selfdefence bis hin zum WuShu, den chinesischen Kampfkünsten.  Seit über 18 Jahren schon schlägt sie sich im Kampfsport und in den Kampfkünsten sehr erfolgreich durchs Leben.
Mittlerweile arbeitet sie u.a. als Personal Coach für Business Leute, als Schauspieler und als Sportler aktiv und wird auch oft weltweit für Workshops gebucht. Dabei liegt ihr  die Arbeit mit Kindern besonders am Herzen.

AnQi ist ein wahres Allroundtalent! Sie ist immer auf der Suche nach neuen Extremen und Herausforderungen. So führte sie ihr Weg nach China, um dort mehr über die Künste und die Kampftechniken zu lernen.
Aber auch hinter und vor den Show- und Film Kulissen arbeitet sie als Mediendesignerin und Eventmanagerin ebenso wie als Schauspielerin, Actiondarstellerin und Stuntfrau.

Wir hatten das Vergnügen sie für ein Interview zu gewinnen und ein paar Einblicke ihres Weges und hinter die Kulissen ihrer Künste zu erlangen.
KOM: AnQi du bist ja wirklich sehr vielfältig und sowohl im künstlerischen als auch im sportlichen Bereich weit gefächert.
Wie kam es dazu, daß du  den Kampfsport bzw. die Kampfkunst für dich entdeckt hast? Und wie war dein bisheriger Weg und deine sportlichen Erfolge?

AnQi: Ich liebe „die Harmonie der Elemente“. Dazu gehört für mich der Sport, die Kunst, genauso wie die Natur, die Tiere und vieles mehr. Aber ich bin auch immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Extremen.
Ich bin mit dem Sport und der Kunst aufgewachsen.
Dabei musste ich mich aber schon von Anbeginn meines Lebens durchkämpfen weil ich als Kind schwer krank geworden bin und im Koma lag. Die Ärzte hatten mich schon fast aufgegeben. Doch meine Willensstärke und mein Kämpferherz waren grösser und ich wollte das Urteil der Ärzte nicht so einfach hinnehmen.
Ich wollte für mich selber Alternativen und Wege finden um wieder zu Kräften zu kommen und nie wieder in die Situation zu geraten „der Hilflosigkeit ausgeliefert zu sein". Ich wollte meinen  Weg selber in der Hand zu haben“. Meinen Kämpferdrang hatte ich also schon von Klein auf.

Zum Kampfsport bzw. der Kampfkunst selber kam ich jedoch erst etwas später. Anfangs durch eine Freundin, mit der ich heimlich Karate und Taekwondo trainierte. Gemeinsam beschützten wir dann die schwächeren Kinder und gründeten „Banden“ um anderen zu helfen.
Als ich dann in dem Alter war, in dem ich selber entscheiden konnte, fing ich von einem Tag auf den Anderen richtig damit an.
Dabei stieß ich zuerst auf den Kampfsport und begann mit Kickboxen, wobei ich auch gleich zu Beginn  Gas gegeben habe. Ich trainierte jeden Tag mind. 4 Stunden und  hatte so auch schon recht früh meinen ersten Kampf.
Sehr bald bemerkte ich jedoch, daß mir die Kämpfe und dieser Kampfstil zwar Spaß machten, mir  aber irgend etwas fehlte. Ich fühlte, daß ich mit dieser Kampfsportart nicht vollkommen ausgefüllt war. So trainierte und beschäftigte ich mich mit vielen anderen Stilen, bis ich dann schließlich auf die Kampfkünste gestoßen bin.
KoM: Worin siehst du den Unterschied zwischen den Kampfkünsten und dem Kampfsport?

AnQi: Zu Beginn möchte ich erst mal sagen, dass es für mich keine Kampfsport- oder Kampfkunstart gibt, die besser oder schlechter ist als die andere.

Jeder muß für sich entscheiden welche ihm am besten liegt, das ist  von Typ zu Typ verschieden.  Jeder muß für sich herausfinden, womit Er oder Sie sich am wohlsten fühlt und  die Techniken auch von der eigenen Bewegungsmotorik, Körperbau etc. am besten umsetzen kann.

Ich habe für mich die Kampfkunst bzw. „Wushu“ entdeckt, weil es eine komplette Philosophie ist. Wenn man diese Kunst erlernt, muß man sich nicht nur mit den Kampftechniken beschäftigen, sondern auch mit vielen anderen Elementen, wie z.B.  der Kalligraphie, der Malerei, Musik, der Teezeremonie, gesundes Essen aber auch der Medizin. Denn wenn man weiß wie man jemanden „verletzen“ kann, sollte man auch wissen wie man „heilt“.

Bildquelle: all-4-artdesign.com

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