Name
Jiu Jitsu
Bedeutung Name
Jap.: "Die sanfte Kunst"
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Jiu Jitsu 1
Entstehung
1650
Ursprungsland
Japan
Waffenloser Kampf
Ja
Waffenkampf
Nein
Trainingsinhalte
Schlag- und Tritttechniken, sowie die Anwendung von Würfen, Hebeln, Festsetzungstechniken und eine Fallschule. Abwehren gegen Angriffe mit Waffen, sowie der Kampf am Boden werden unterrichtet.
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Jiu Jitsu 2
Geschichte
Es existieren verschiedenste Theorien um die Geschichte des Jiu Jitsu. Eine davon besagt, dass das Jiu Jitsu um 1650 von dem Chinesen Chin Gempin in Japan eingeführt wurde, nachdem er sich in Owari niedergelassen hatte. In den Stand der Samurai aufgenommen unterrichtete er zuerst die Adligen Japans in dieser geheimnisvollen Kunst, die stets geheim gehalten wurde. Aber schon bald bürgerte sich das Jiu Jitsu bei allen Samurais ein und wurde bereits Ende das 17. Jahrhunderts als eine der ersten Pflichten in den Bushido, den Ehrenkodex der Samurai, aufgenommen. 1905 wurde diese waffenlose Kunst von Erich Rahn in Deutschland eingeführt.
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Jiu Jitsu 3
Philosophie
Das jiu Jitsu hat als asiatische Kampfsportart einen philosophischen Hintergrund, der aus dem japanischen Zen-Buddhismus stammt. Das regelmäßige Training soll Ausgeglichenheit, Ruhe und Sicherheit in jeder Lebenslage vermitteln und befähigen den Weg zu seinem Selbst und zu innerem Frieden zu gehen und dadurch in der Lage sein, körperlichen Auseinandersetzungen auszuweichen.
Bildquelle
parhessiastes, Public domain, Elijah Fayerma

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