Name
Ving Tsun
Bedeutung Name
chin., "Schöner Frühling", "Ode an den Frühling"
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Ving Tsun 1
Entstehung
1854
Ursprungsland
China
Waffenloser Kampf
Ja
Waffenkampf
Ja
Trainingsinhalte
Tritte, Handtechniken, "Klebende Hände", Ellbogen- und Kniekampf, Bodenkampf, Formen, professionelles Nahkampfsystem
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Ving Tsun 2
Geschichte
Es gibt zwei Versionen hinsichtlich der Entstehungsgeschichte des Ving Tsun. Erste Version: Die wohl am weitesten verbreitetste Version der Entstehung des VingTsun besagt, das vor ca. 300 Jahren eine buddhistische Nonne diesen Kampfstil erfand. Nachdem ein Übergriff der gegnerischen Mandschu das Shaolin Kloster seinerzeit zerstörte und die überlebenden Meister in alle Windrichtungen flohen, fand sich die Nonne Ng Muy in dem Tempel des weißen Kranich, am Tai-Leung-Berg wieder. Dort half sie der schönen Tochter eines Dorfhändlers Ving Tsun sich gegen einen Dorfschläger zur Wehr zu setzen, indem sie ihr neue ersonnenes Kampfsystem unterrichtete. Zweite Version: Einer weiteren, nicht so bekannten Version, zufolge trafen sich eine handvoll guter Kämpfer in einer geheimen Kammer eines Klosters und entwickelten über Jahre hinweg diesen Stil. Auf verschiedenen Wegen treffen sich beide Versionen auf einer roten Dschunke (Bezeichnung einer Dschunke, auf der reisende Theaterleute lebten), auf der Vertreter des Stils zu finden waren. Von da an wurde das System an wenige Menschen weitergegeben, bis es Anfang des 20. Jahrhunderts von Yip Man erlernt wurde und schließlich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
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Ving Tsun 3
Philosophie
Das VingTsun beinhaltet Elemente aus drei Philosophien: Der Buddhismus - Es geht darum die Kunst fließen zu lassen und selbstvergessen zu agieren und reagieren. Der Taoismus - Der Taoismus ist die Lehre der Natürlichkeit. Die geschmeidigen Bewegungen des Ving Tsun beziehen sich auf diese Lehre. "Der Tod ist starr und unflexibel, das Leben hingegen ist weich und nachgiebig." (Lao Tse) Der Konfuzianismus - Respekt und Disziplin der Kampfkunst selbst, sowie seinem Lehrer und seinen Mitschülern gegenüber sind eine elementare Voraussetzung für ein erfolgreiches Training.
Bildquelle
evtf

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