Kampfsport und Winter? Keine Ausreden!

Kampfsport Kampfkunst Motivation Winter
Es ist niemals zu kalt für Kampfsport im Winter!
Zu Naß, zu kalt, zu dunkel? Solche Ausreden werden von Kampfsportlern nicht akzeptiert!  Es gibt genügend Techniken um auch im Winter hochmotiviert am Ball zu bleiben.
Schnee, Eis, Kälte und überwiegend Dunkelheit sind nicht nicht unbedingt die stärksten Zugpferde ins Training. Dabei ist diese Unlust ein ganz natürliches Phänomen.   

Die häufigsten Begründungen: zu kalt, zu windig, zu ungemütlich, zu Naß, zu dunkel etc. Natürlich werden diese gerne verpackt in Äußerungen wie:
Keine Zeit, zu viel Arbeit oder es ist bald Weihnachten, die Vorbereitungen kosten Zeit, und, und, und.
Doch diese Ausreden verhindern nur kurzfristig das schlechte Gewissen. Um so größer ist dann der Frust des Kampfsportlers im Frühling, wenn man sich müde, abgespannt und "platt" fühlt, langsam nicht mehr in die Kleidung paßt und die "Bikinifigur" in weite Ferne gerückt ist.

Plötzlich trauert man der verschwendeten Wochen hinterher, die man nun mühsam wieder reinholen muß. Denn die Form baut sich wesentlich schneller ab, als sie sich wieder aufbaut.
Um aber das Niveau zu halten genügt oft auch nur ein wenig Training.
Versuche direkt nach der Arbeit zu trainieren!
Wenn es möglich ist, denn natürlich hat dein Dojo feste Trainingszeiten. Hast du aber die Möglichkeit es irgendwie einzutakten, versuche direkt nach der Arbeit dein Training zu absolvieren.
Ist es leider nicht drin, dann schau, das du die Zeit zwischen Arbeit und Training aktiv verbringst und dich möglichst außerhalb des Schwerkraftfeldes des heimischen Sofas aufhältst.


Verabrede dich mit Freunden zum Training!
Es motiviert natürlich ungemein, wenn man weiß, daß der Trainingspartner auf einen wartet. Gebt verbindliche Termine und erwartet im Gegenzug auch, daß euer Partner erscheint.
 

Die magischen 10 Sekunden Willenskraft!
Das ist der ultimative Geheimtipp. Du benötigst zur endgültigen Motivation nicht mehr als 10 Sekunden. Natürlich nicht irgendwann, sondern genau dann wenn du deine Einheit beginnen willst.
Dabei verpaßt man bei schlechtem Wetter eh nichts! Da ist's am Sandsack, im Training oder auch beim Joggen auf der Straße viel sinnvoller vertan. Die kostbare Zeit.

Natürlich haben wir hier ein paar Tricks und Tipps, wie man den engen Kontakt zum Sofa ein wenig aufheben kann:
 
Erstelle einen Trainingsplan!
Welche Ziele hast du, was willst du in den Wintermonaten erreichen. Deinen Sidekick verbessern? Unbedingt was für deine Grundkraft tun? Wie wär's mit einem speziellen Technikprogramm, das dir bisher nicht so sehr gelegen hat, oder in dem es noch Lücken gibt.
Welches Ziel du dir auch wählst: Welche Zeit kannst (willst) du dafür erübrigen? Die normalen Trainingseinheiten (mind. 2 mal die Woche) in deiner Schule sind sowieso fixe Termine.
Also bleibt die Zeit dazwischen. Wenn du auch nur noch 2 mal in der Woche zusätzlich jeweils mindestens 30 Minuten einteilen kannst, kann das schon ein realistischer Plan neben dem ganzen Weihnachtsstreß sein.
Wenn dein Training vom eventuellen Auffinden der Sportschuhe abhängt (Waren die nicht dahinten? Ich hoffe ich finde sie, sonst wird das nichts mit dem Training…), dann ist das genau der richtige Moment um strikt durchzugreifen und zu sagen: Schuhe einpacken und los! Sei es nun der Weg ins Auto, das Umziehen, der erste Fauststoß oder das erste Gewicht:
Hat man sich erst einmal aufgerappelt, bringt man seine Trainingseinheit auch hinter sich!
Konzentriere dich auf den Anfang des Trainings und bringe deine gesamte Willenskraft für nur 10 Sekunden auf und du hast es geschafft.
 

Besiege deinen inneren Schweinehund!
Diese kleine Stimme kennt jeder. Das Faulenzen ist doch um einiges angenehmer und das Training läßt sich bestimmt auch verschieben...
Lerne diese Stimme bewußt kennen und achte auf sie. Dann wird es dir gelingen sie zu ignorieren und nicht das Training, sondern das Faulenzen auf später zu verschieben.
 
Konzentriere Dich auf das Lebensgefühl!
Jeder Sportler kennt den Vorteil eines aktiven Lebens. Während Unsportliche öfter über Trägheit, Demotivation und derlei klagen, ist der Sportler einfach besser drauf und ausgeglichener. Sport (richtig ausgeführt) ist immer noch der beste Weg seine Lebensqualität zu steigern.

Mache dir das jeden Tag bewußt und deine Motivation zum Sport wird wie von selbst wachsen.

Bildquelle: 123rf

KnockOut-Magazin

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