KAPAP - Vom Sprengstoffgürtel zur Selbstverteidigung

KAPAP - Vom Sprengstoffgürtel zur Selbstverteidigung
KAPAP - Vom Sprengstoffgürtel zur Selbstverteidigung
Er kämpft jahrelang gegen den Terrorismus als Mitglied von Spezial- und Eliteeinheiten beim israelischen Militär. Er erhält diverse Auszeichnungen, unter anderem für das Vereiteln eines Terroranschlags, als er einen mit Sprengstoffgürtel bepackten Selbstmordattentäter in letzter Sekunde überwältigen kann. Albert Timen ist alles andere als unerfahren, wenn es um den Kampf von Angesicht zu Angesicht geht.
Albert Timen ist alles andere als unerfahren, wenn es um den Kampf von Angesicht zu Angesicht geht.

Mittlerweile wohnt der 43-jährige in New Jersey, in den USA. Dort lernt er den fünf Jahre jüngeren Jon Kleineman kennen. Jons Leben ist ähnlich ereignisreich, wenn auch mit einem anderen Schwerpunkt.
Es dreht sich hauptsächlich um Kampfsportarten und Kampfkünste.
Eine Zeit lang kämpft er in Käfigen als Mixed Martial Arts (MMA)-Fighter, eine der intensivsten Kampfsportarten der Welt. Er bereist jeden Kontinent, um fast alle Kampfsportarten und Kampfkünste ausführlich kennenzulernen. In den meisten hat er den schwarzen Gürtel. Kaum jemand beschäftigt sich so leidenschaftlich mit dem Thema wie Jon Kleineman.
 
Jon und Albert sind Spezialisten auf ihren jeweiligen Gebieten, vielleicht die besten ihrer Art.
Beide geben ihr Wissen und ihre Erfahrung weiter. Sie bilden Polizeikräfte, Spezialeinheiten, SWAT- Teams, Personenschützer und Kampftruppen aus.
 
Doch es gibt noch eine Gemeinsamkeit:
Für beide kam der alles verändernde Tag, an dem sie feststellen mussten, dass all ihr Wissen, all ihr Können, all ihre Kampferfahrung nutzlos ist. Die Rede ist von einem Angriff auf der Straße. Eine Auseinandersetzung, in der es um Selbstverteidigung geht. Kein Kampfeinsatz, kein Käfig-Fight - eine Situation, die jedem widerfahren kann.

Fragt man Jon und Albert heute nach diesem Moment, sind sich beide einig: Weder Kampfsporttechniken, noch Militärerfahrung helfen einem, wenn es hart auf hart kommt, wenn es darum geht, schnellstmöglich und unverletzt aus einer echten, gewaltsamen Konfrontation herauszukommen. Ganz zu schweigen von dem, was man in manchem sogenannten Selbstverteidigungstraining „lernt“.
Das Problem: Der Bezug zur Realität fehlt völlig. Wenn man wirklich in der Lage sein will, sich selbst zu verteidigen, muss man auch mit einem aktiven, sich wehrenden Gegner trainieren – und zwar jeder: MMA-Fighter, Anti-Terror-Spezialagent und der Büroangestellte von nebenan.

Diese Erkenntnis veranlasst Albert Timen dazu, die KAPAP- Academy zu gründen. Für den deutschsprachigen Raum holt er sich den 38-jährigen Jürgen Schaffrath mit ins Boot.
Dieser ist langjähriger Einsatztrainer und in dieser Tätigkeit verantwortlich für die Entwicklung & Überarbeitung von behördlichen Trainingskonzeptionen. Jürgen darf nicht ausführlich über seine frühere Arbeit reden.
 
Nur so viel: Er weiß, wie man Türen eintritt und Menschen festnimmt. Er weiß auch, wie der Lauf einer Waffe aus nächster Nähe aussieht. Doch genau wie Albert und Jon merkte er, dass ihm das im Kampf von Angesicht zu Angesicht wenig hilft. So kam auch er zu KAPAP.
Das mittlerweile weltweit verbreitete Selbstverteidigungskonzept unterscheidet sich von allen anderen in einem entscheidenden Punkt:
Es werden keine spektakulären Moves und Techniken vermittelt, sondern einfache, hocheffektive Strategien und Manöver, mit dem einzigen, allerwichtigsten Ziel, gewaltsame Konfrontationen so schnell wie möglich zu beenden und unbeschadet zu überstehen.
 
Mit anderen Worten: genau das, was Selbstverteidigung im ursprünglichen Sinn bedeutet. Erreicht wird dieses Ziel vor allem durch das Training mit einem aktiven, sich wehrenden Gegner.
Jon Kleineman beschreibt die Sachlage in der Selbstverteidigungsindustrie folgendermaßen:
 
Es gibt zwei Gruppen von Menschen:
1. Diejenigen, die wirklich in der Lage sein wollen, sich selbst zu verteidigen und
2. Diejenigen, die das Gefühl haben wollen, sich selbst verteidigen zu können.
Die meisten Systeme und Konzepte zielen leider auf die zweite Gruppe ab.
Daher ist das Ziel von Albert, Jon, Jürgen und der KAPAP- Academy die zwei Gruppen zu vereinen und der Selbstverteidigungs- industrie wieder mehr Vernunft und Realitätsbezug einzuhauchen.
Aus diesem Grund haben sie nun in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie für Sport und Training, kurz 1x1SPORT, drei Filme auf den Markt gebracht, in denen sie die Philosophie und Trainingsmethoden von KAPAP vorstellen und für jeden zugänglich machen - denn Selbstverteidigung muss nicht schön aussehen, sie muss effektiv und von jedem erlernbar sein.
Oder mit den Worten von Jon Kleineman: „We need to bring common sense back into this industry.”

Bildquelle: Mittelpunkt Media

KnockOut-Magazin

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