WM in Brasilien: Korruption, Entzauberung und Flexibilität

WM in Brasilien: Korruption, Entzauberung und Flexibilität
WM in Brasilien: Korruption, Entzauberung und Flexibilität
Man kommt in diesen Wochen an einem Thema einfach nicht vorbei: Fußball. Und die zurückliegende Woche hat einiges zu bieten rund um den runden Ball.
Korruption! Unfassbar mit welchen Mitteln die Fußball-WM 2022 nach Katar geholt wurde.
 
Schmiergeld da, Theater dort.
Eigentlich weiß jeder, dass Katar im Sommer die Hitzehölle und Sport nahezu unmöglich ist.
 
Doch im Milliarden-Business Fußball scheint man gerne mal ein Auge zu zudrücken, wenn ein paar Summen auf dem Privatkonto landen.
Und jetzt hat die Fifa auch noch den Kaiser gesperrt. Frau Beckenbauer darf 90 Tage keine Aktivitäten mehr im Fußballgeschäft ausüben, weil er sich angeblich weigert die Ermittlungen im Zusammenhang mit der WM-Vergabe nach Katar zu unterstützen. Da werfen doch einige mit Steinen, die im Glashaus sitzen.
Die Fifa, samt Oberhaupt, ist in so unseriöse Machenschaften verwickelt, dass die Herren jetzt gerade die Ikone Franz entzaubern wollen. Sie sollten lieber in ihrem eigenen Hof kehren.
Berechenbar

Entzaubert wurde die Fußball-Macht Spanien. Der Spielstil wurde als die Ballmagie der Zukunft gepriesen.
Das Kurzpassspiel galt als genial.
 
Dann kamen die Niederlande und schmetterten den Weltmeister aus dem Stadion. 5 zu 1 ist eine Lektion und vielleicht der Anfang vom Ende einer hochgelobten Fußball-Elf.
Man wird sehen, was das Turnier noch bringt. Aber das Beispiel Spanien zeigt, dass man nie berechenbar sein darf.
 
Am Anfang wurden alle überrumpelt von der Balldominanz der Spanier.
 
Eine Weiterentwicklung gab es nicht. Die Mitbewerber stellten sich auf die  Spielweise ein und die Niederlande knackten den Unbesiegbar-Code.
Abwechslung im Training

Das gilt auch im Kampfsport. Wer  berechenbar ist, ist angreifbar. Deshalb lehren die Kampfstile viele, abwechslungsreiche Techniken und Bewegungszyklen. Eine Variante ist zu wenig. Und so sollte auch im Training Abwechslung herrschen. Auch beim Muskelaufbau wird der Effekt  kleiner, wenn man immer wieder die gleichen Übungen durchführt. Flexibilität ist wichtig und immer wieder die eigene Komfortzone zu überwinden. Das hält fit: Geistig und körperlich.
 
 

Peter Rensch
Chefredakteur

Bildquelle: 123rf

KnockOut-Magazin

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